2014 Jan 23

4 Corporate Communication Herausforderungen für Unternehmen in 2014

1. Kein Erfolg ohne Analyse, Strategie und operativem Setup
Nach wie vor sind viele Unternehmen im Online Umfeld strategisch und operativ nicht optimal aufgestellt. In Form von Kampagnen versuchen die Marketing und Kommunikationsabteilungen sich durch Unterstützung von Agenturen an die einen oder anderen digitalen Kanäle (Blogs, Social Media Plattformen) heranzuwagen. Allerdings wird dabei häufig nur ein kurzer und nicht langfristiger Ansatz verfolgt. Noch zu häufig hört man z.B.: „wir versuchen Facebook mal aus“. Zu selten nehmen sich die Verantwortlichen die Zeit um vor der Aktivität konkrete Ziele, Zielgruppen und Themen für die Kommunikation zu entwickeln. Zudem fehlt es leider häufig an einer realistischen Einschätzung über die im Unternehmen benötigten Ressourcen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den genannten Themen bewahrt die Firmen vor Enttäuschungen und ermöglicht überhaupt erst das volle Potenzial zu nutzen.

2. Was ist eigentlich mit Social Media?
Social Media ist kein Trend, sondern ein ernstzunehmender Bestandteil der Kommunikation mit der Zielgruppe eines Unternehmens. Dazu können die B2B (Business-to-Business) oder B2C (Business-to-Customer) Kunden, als auch eigene Mitarbeiter zählen. Heutzutage haben bereits viele Webseiten soziale Funktionen (u.a. Blogs) aufgegriffen und sind somit ist das gesamte Web Social geworden. Welche Kombination an sozialen Funktionen oder Plattformen für das Erreichen der eigenen Ziele benötigt werden, gilt es im Unternehmen zu definieren.

3. Was ist aus dem Trend-Begriff „Content Marketing“ geworden?
In 2013 war Content Marketing eines der am häufigsten thematisierten Themen in der gesamten digitalen Branche. Es haben sich zahlreiche Unternehmen zur Erstellung von den unterschiedlichsten Inhaltstypen auf dem Markt etabliert und Erfolge gefeiert. Auch in 2014 spielt das Thema weiterhin eine große Rolle und wird zunehmend mit in die kommunikative Planung mit einbezogen. Immer mehr Firmen bewegen sich von der klassischen Suchmaschinenoptimierung der eigenen Firmenseite hin zu organischen und für den Konsumenten wirklich relevanten Inhalten. Trotz der geringen Aktivität durch Nutzer spielt das Soziale Netzwerk Google+ dabei beispielsweise eine große Rolle. Es fällt immer wieder auf wie relevant eine Präsenz für ein Unternehmen auf dem Kanal ist und wie sehr es sich auf die Sichtbarkeit der Marke im Netz auswirkt.

4. Fish where the Fish are?
Die Aussage trifft immer noch zu, nur muss sich das Unternehmen über die Auswirkungen auf alle Abteilungen im Unternehmen bewusst sein. So bezieht eine Präsenz auf dem Sozialen Netzwerk Facebook beispielsweise nicht nur das Marketing oder die Kommunikationsabteilungen mit ein, sondern wird von den Fans auch als Kanal für Anfragen zu den unterschiedlichsten Themen verwendet. Der Kunde ist es mittlerweile gewohnt Fragen zum Produkt, Bewerbungen oder Beschwerden direkt über die Fan Page zu kommunizieren. Die Transparenz suggeriert dem Kunden eine schnelle Bearbeitung seiner Anfragen und professionell aufgestellte Firmen profitieren auch durch diese unbürokratische Betreuung. Sollte das Unternehmen aber nicht gut aufgestellt sein, kann sich das schnell negativ auswirken. Es gilt daher offen zu kommunizieren und eine möglicherweise nicht existierende Kundenbetreuung auf einem Kanal wie Facebook nicht zu verschweigen. Solange ein Unternehmen offen und transparent kommuniziert, wird es von keinem Nutzer übel genommen.